Sonderbar

SONDERBAR
 

 
 Im Traume denk ich mir ‘nen Baum.
Da steht er schon und ist kein Traum,
denn dass ich traeume, weiss ich nicht,
derweil ich traeume die Geschicht.

Der Baum, der lebt in meinem Traum
und ist fuerwahr ein Lebensbaum.
Er traegt die schoensten Tannenzapfen;
ich kann ihn lieben, um ihn stapfen …

Dann wach ich auf, und er ist weg.
Doch krieg ich keinen grossen Schreck.
Ein Zufall war’s auf keinen Fall,
denn das Ertraeumte wurde wahr:  Sonderbar.

“Aber Gedanken sind doch frei
und was man denkt ist einerlei”.
So denkt der Mensch.  Was er denkt, wird wahr.
Natuerlich denkt er, “SONDERBAR!”

 

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